Kino(t)räume für Frauen

In Zusammenarbeit mit Volker Schmid vom Kinocenter am Steinweg Gifhorn bietet das Frauenzentrum einmal im Monat von Oktober bis März einen Filmabend für Frauen an. Das Programmspektrum erstreckt sich von aktuellen Produktionen bis hin zu Klassiker der Filmgeschichte.

 

Termine Uhrzeit Ort

Donnerstags
jeden 2. Do im Monat

20.00 Uhr Beginn
19.30 Uhr Einlass
Kinocenter am Steinweg, Gifhorn

 

06.09.2018

 

Das Mädchen aus dem Norden
Von Amanda Kernell
Mit Lene Cecilia Sparrok, Hanna Alström, Mia Erika Sparrok

Ausnahmsweise am ersten Donnerstag im Monat, am 06. September, startet nach der Sommerpause die Reihe Kino(t)räume für Frauen des Frauenzentrums. Auf dem Programm steht der bildgewaltige, im schwedischen Uppsala gedrehte Film „Das Mädchen aus dem Norden“. Er wurde nach seiner umjubelten Premiere in Venedig 2017, mit dem Lux-Preis des Europäischen Parlaments und dem Europa Cinemas Label ausgezeichnet.

Die 14-jährige Elle Marja (Lene Cecilia Sparrok) stammt aus dem indigenen Volk der Samen und lebt im Schweden der 1930er Jahre. Ihr größter Traum ist es, später einmal Rentierzüchterin zu werden, doch vorerst besucht sie gemeinsam mit ihrer Schwester ein Internat in Lappland. Weil ihr Volk sich tagtäglich Ausgrenzungen und Vorurteilen ausgesetzt sieht, tut sie alles, um die Anerkennung ihrer Lehrerin zu gewinnen. So hofft sie, ihrem Traum von einem selbstbestimmten Leben näher zu kommen. Doch dann wird an ihrer Schule eine „rassenbiologische“ Untersuchung durchgeführt, was für Elle natürlich hochgradig erniedrigend ist. Darum entscheidet sie sich zu einem radikalen Schritt: Sie lässt ihre Familie hinter sich und zieht in die Stadt Uppsala, um endlich auf eigenen Beinen zu stehen und dort ein neues Leben zu beginnen…

 

 

11.10.2018  

 

Casting
Von Nicolas Wackerbarth mit Judith Engel, Milena Dreißig

Das Publikum bekommt bei dieser Komödie einen Begriff vom eigentlichen Reichtum des deutschen Theaters, denn in der Rolle der nach Arbeit suchenden Schauspielerin sind Meisterinnen zu sehen.

Für Regisseurin Vera (Judith Engel) geht ein Traum in Erfüllung: Sie wird ihren ersten Fernsehfilm inszenieren, und dann ist es auch noch ein Remake des Fassbinder-Klassikers „Die bitteren Tränen der Petra Kant“. Kurz vor Drehbeginn fehlt Perfektionistin Vera aber trotz zahlreicher Castings immer noch die Hauptdarstellerin und so langsam geraten Produzent Manfred (Stephan Grossmann), Casterin Ruth (Milena Dreißig) und die restliche Crew in Panik. Grund zur Freude hat lediglich Gerwin (Andreas Lust), denn je länger die Castings andauern, umso mehr verdient er. Gerwin arbeitet als Proben-Anspielpartner und liefert den Bewerberinnen die andere Hälfte ihres Dialogs. Doch er würde schon ganz gerne den Sprung vor die Kamera schaffen, und als dann auch noch der männliche Hauptdarsteller abspringt, wittert er seine Chance.

 

 

08.11.2018

 

Verleugnung
Von Mick Jackson, mit Rachel Weisz, Tom Wilkinson

Der Spielfilm „Verleugnung“ wird am 8. November im Kinocenter am Steinweg in der Reihe Kino(t)räume für Frauen des Frauenzentrums gezeigt. Der Film von Mick Jackson basiert auf der Klage, die der Holocaustleugner David Irving gegen die US-Historikerin Deborah E. Lipstadt und ihren Verlag Penguin Books angezettelt hatte. Unerwartet wird die amerikanische Universitätsprofessorin Lipstadt (Rachel Weisz) zur Verfechterin geschichtlicher Fakten, als der britische Journalist und Buchautor David Irving (Timothy Spall) sie wegen Verleumdung anklagt. Zuvor hatte nämlich Lipstadt ihm vorgeworfen, dass er den Holocaust leugnen würde. Durch das britische Justizsystem wird Lipstadt kurzerhand in die Defensive gedrängt und sie und ihre Verteidiger, angeführt von Richard Rampton (Tom Wilkinson), sehen sich auf einmal mit der absurden Hürde konfrontiert, neben der Unschuld Lipstadts auch noch beweisen zu müssen, dass der Holocaust wirklich stattgefunden hat. Doch von dieser Herausforderung lässt sich Lipstadt nicht einschüchtern. Einigungen lehnt sie ab – und zieht stattdessen vor Gericht in den Kampf gegen einen unerbittlichen Gegner…

 

13.12.2018

 

Die Anfängerin

Von Alexandra Sell

Mit Ulrike Krumbiegel, Annekathrin Bürger

 

Beginn: 20.00 Uhr, Einlass: 19.30 Uhr

Kinocenter am Steinweg

Steinweg 32, Gifhorn

 

Am 13. Dezember läuft der Film „Die Anfängerin“ in der Reihe Kino(t)räume für Frauen des Frauenzentrums.

Von einem späten Neuanfang handelt der Debütfilm von Alexandra Sell, eine kleine, leise und sehr menschliche Komödie.

Als Kind träumte die 58-jährige Annebärbel Buschhaus (Ulrike Krumbiegel) davon, Eiskunstläuferin zu werden. Doch sie schlug einen anderen Weg ein, wurde erfolgreiche Ärztin. Wirklich glücklich ist Annebärbel damit jedoch nicht: Ihren Job erledigt sie routiniert und wenig einfühlsam, auch die Ehe mit ihrem Mann Rolf (Rainer Bock) ist lieblos. Das einzige, was in Annebärbels Leben wirklich zählt, ist die Meinung ihrer perfektionistischen Mutter und Vorgängerin in der Praxis Irene (Annekathrin Bürger) – wobei Annebärbel ihre alte Mama allerdings nie zufrieden stellen kann. Als sie schließlich von ihrem Mann verlassen wird, setzt sie zufällig wieder einen Fuß in die Welt des Eiskunstlaufens und beschließt kurzerhand, sich erneut die Schlittschuhe anzuschnallen. Sie ist glücklich, findet in der Berliner Jugendmeisterin Jolina (Maria Rogozina) eine Vertraute – trifft aber eines Tages auf die etwa gleichaltrige Eiskunstlauf-Weltmeisterin aus den Siebzigern, die von Annebärbels Mutter stets vergöttert wurde: Christine Stüber-Errath (als sie selbst). Alte Wunden reißen auf…

 

 

 

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