Frauenzentrum
Kino(t)räume
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Kino(t)räume für Frauen

In Zusammenarbeit mit Volker Schmid vom Kinocenter am Steinweg Gifhorn bietet das Frauenzentrum einmal im Monat von Oktober bis März einen Filmabend für Frauen an. Das Programmspektrum erstreckt sich von aktuellen Produktionen bis hin zu Klassiker der Filmgeschichte.

 

Termine Uhrzeit Ort

Donnerstags
jeden 2. Do im Monat

20.00 Uhr Beginn
19.30 Uhr Einlass
Kinocenter am Steinweg, Gifhorn

 

11.01.2018

 

Alle Farben des Lebens, 2015, USA,
Regie: Gaby Dellal, 95 Min, Verleiher Tobis Film

Der Film „Alle Farben des Lebens“ wird am 11. Januar  im Kinocenter am Steinweg in der Reihe Kino(t)räume für Frauen des Frauenzentrums gezeigt. Die New Yorker Teenagerin Ramona nennt sich Ray (Elle Fanning), lebt bereits seit Jahren als Junge und konfrontiert ihre Familie mit einer potentiell weitreichenden Entscheidung: Sie will sich einer Geschlechtsumwandlung unterziehen. Rays alleinerziehende Mutter Maggie (Naomi Watts) muss dafür Rays biologischen Vater Craig (Tate Donovan) ausfindig machen, denn nur so können die rechtlichen Hindernisse überwunden werden. Nicht nur Rays Großmutter Dolly (Susan Sarandon), die mit ihrer Lebensgefährtin Frances (Linda Emons) im selben Haus wohnt, hat an der Entscheidung ihres Enkelkinds zu knabbern. Die ganze Familie muss sich mit Identitätsfragen auseinandersetzen…

Der Film, der drei Generationen von Frauen mit ganz unterschiedlichen Vorstellungen und Träumen porträtiert, beginnt um 20.00 Uhr im Kinocenter am Steinweg. Der Einlass erfolgt bereits um 19.30 Uhr.

 

 

08.02.2018  

 

Hidden Figures, 2015, USA,
Regie: Theodore Melfi, 126 Min, Verleih: Fox Deutschland

Der Film erzählt die unglaubliche Geschichte von Katherine Johnson (Taraji P. Henson), Dorothy Vaughn (Octavia Spencer) und Mary Jackson (Janelle Monáe). Eine leidenschaftliche Hommage an drei herausragende afroamerikanische Frauen, die zu Beginn der sechziger Jahre bei der NASA arbeiten und an vorderster Front an einem der wichtigsten Ereignisse der jüngeren Zeitgeschichte beteiligt sind.

Als Grundlage für "Hidden Figures" diente das gleichnamige Sachbuch von Margot Lee Shetterly über afroamerikanische Mathematikerinnen bei der Nasa in Zeiten des Weltraum-Wettrüstens. Drei von ihnen rückten Regisseur Theodore Melfi und seine Co-Autorin Allison Schroeder nun für die Adaption in den Vordergrund.

Dass bereits in den Sechzigerjahren bei der Nasa Frauen und auch afroamerikanische Frauen arbeiteten, sollte eigentlich nicht überraschend sein. Ist es aber eben doch, denn wenn es in den Geschichtsbüchern um das sogenannte Race to Space geht, dann ist - wie selbstverständlich - immer nur von weißen Männern die Rede.

 

 

01.03.2018

 

The Party, 2016, GB,
Regie: Sally Potter, 71 Min, Verleiher Weltkino Filmverleih

Als letzter Film der Reihe Kino(t)räume für Frauen des Frauenzentrums vor der Sommerpause steht bereits am 1. März 2018 der Geheimtipp der Berlinale 2017 „The Party“ auf dem Program.

In der Satire von Sally Potter geht es vom ersten Moment an überaus flott zur Sache: kurz und prägnant, mit funkelnden Dialogen, aus denen sich die ganzen Verwicklungen ergeben und Figurenkonstellationen entwickeln. Dieser Film ist ein Kammerstück in klassischer Einheit von Zeit und Raum, in Schwarz-Weiß gedreht. Gefeiert wird in The Party“ die Ernennung von Janet (Kristin Scott Thomas) zur Gesundheitsministerin im Schattenkabinett. Es wird hier ein Abend gegeben, in dem alles verhandelt und abgeräumt wird, was gemeinhin als liberale Zivilisationsgewinne verbucht wird. Doch der Paukenschlag kommt zum Schluss: Die letzte von vielen Masken fällt in der letzten Sekunde.